| Hexentanzplatz
und Rosstrappe |
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Der
Sachsenwall |
Opferstein Der im Eingangsbereich der Walpurgishalle liegende „altheilige Stein“ mit der eingemeißelten Svastika, dem glücksverheißenden Sonnensymbol, wird seiner Entstehung nach um den Beginn der Zeitenwende vermutet. Er wurde 1901 kurz vor Fertigstellung der Walpurgishalle unweit von ihr entdeckt. Der Fundort des etwa 1.5 Tonnen schweren schinkenförmigen Granitsteins mit einer schalenförmigen Vertiefung an der Oberseite ist gekennzeichnet. Der Opferstein sowie eine gleichfalls in der Nähe gefundene kultische Bronzeaxt sind bedeutende Indizien dafür, dass das ursprüngliche Areal einer frühgeschichtlichen Volks- oder Fliehburg, geschützt durch eine etwa 750 v. Chr. erbaute heute als Sachsenwall bezeichnete Trockenmauer, bis zur Christianisierung um 800 n. Chr. auch als Opferhain genutzt wurde. |
Wendhusen
Im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Thale trifft der Tourist häufig auf ein mittelalterliches Symbol – die stilisierte ottonische Kaiserkrone. Dieses an den zahlreichen informativen Wegweisern angebrachte Zeichen geleitet den geschichtsinteressierten Wanderer zur prähistorischen Wallanlage der Winzenburg und auf das Gelände des ehemaligen Klosters Wendhusen. Die beiden mythen- und geschichtsbeladenen Orte liegen an den Wegen deutscher Kaiser und Könige, die mit ihrem Gefolge vom 10. bis 12, Jahrhundert die Wiege und das Zentrum des ersten deutschen Reichsgebildes, den Harz, auf vielfältigen Wegen kreuzten, um zu ihren Pfalzen im Bereich dieses Mittelgebirges zu gelangen. Reichlich vorhandene Erze und deren Verhüttung sowie der Waldreichtum als Grundlage der dafür benötigten Holzkohle bildeten die wirtschaftliche Basis für die dominierende Rolle des Harzes in jener Zeit. An sie erinnern auch viele romanische Kirchen und die Relikte alter Reichsburgen in seinem Umfeld. Das Projekt „Wege deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz“ wurde in Vorbereitung auf den 1996 in Wernigerode stattgefundenen deutschen Wandertag initiiert. Viele weitere Harzklubzweigvereine, darunter auch der von Thale, haben sich diesem Projekt angeschlossen, und so kann der Tourist künftig nach Fertigstellung des Gesamtvorhabens nahezu 5oo km auf authentischen Wegen mittelalterlicher Kaiser und Könige im Kernland der Ottonen wandern. |
| Warnstedter
Mordkreuz Der
so bezeichnete rechts der Straße von Thale nach Timmenrode stehende
Stein mit einem eingemeißelten Kreuz erinnert an eine Begebenheit
aus dem Jahre 1113. Zwischen dem Kaiser Heinrich V. und dem Pfalzgrafen
Siegfried |