Der
Mythenweg |
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Der
Brunnen der Weisheit Der vor dem Rathaus stehende Brunnen mit dem einäugigen Götterkönig Wotan wurde im Juli 2004 als erstes Figurenensemble des Mythenweges errichtet. Ganz in der Nähe wächst eine noch junge Esche, die anlässlich der Rathauseinweihung gepflanzt wurde. Entsprechend der Mythologie befindet sich der Brunnen an einer der drei Wurzeln des Weltenbaumes, der von der Unterwelt über das Menschenreich bis in den Götterhimmel hineinragt. Wir sehen hier Wotan, die Leitfigur des Mythenweges, wie er gerade aus der Quelle der Weisheit trinkt und dabei erfährt, dass der Untergang der germanischen Welt in einer Götterdämmerung vorbestimmt ist. Für diese Erkenntnis musste der höchst Germanengott aber ein Auge opfern. Er steht hier auf dem Brunnen in seiner Festtagskleidung mit einem von Adlerfedern geschmückten Helm. In einer Hand hält Wotan sein Trinkhorn, in das ständig das weise machende Quellwasser hineinsprudelt, in der anderen den Speer Gungnir. Wie die Krieger der früher hier lebenden sächsischen Stämme trägt er ein nur kurzes Schwert am mit der Midgardschlange verzierten Gürtel. An einer anderen Stelle der Gürtels hängt der Zauberring Draupnir, aus dem jede Woche neun weitere kostbare Ringe heraustropfen und damit Reichtum und Macht Wotans begründen. Sein prächtiger Umhang ist das Symbol für das Himmelszelt. Am Rocksaum kann man seine Namen „Wotan“ und „Odin“ auch in Runenschrift erkennen. Wotan ist der Gott des Windes, der Weisheit, sowie der Dicht-, der Heil- und Zauberkunst aber auch der Gott der Schlachten und der Totengott. Hier bei uns in Thale finden wir ihn jedoch in friedlicher Absicht, denn seine Speerspitze ist nach oben gerichtet. Am Brunnen sehen wir noch seine beiden Raben Hugin und Munin, die täglich die Welt auf aktuelle Ereignisse hin abchecken . Die Zwerge Austri, Sudri, Westri und Nordi weisen in die vier Himmelrichtungen. Der Schöpfer des Brunnens, Herr Jochen Müller aus Quedlinburg, hat die kecken kleinen Kerle, die einst den Götterhimmel stützen mussten, mit Ausrüstungsteilen versehen, die auch bei Wotan zu entdecken sind, z.B. mit dem Trinkhorn, dem Brustharnisch, dem Helm oder dem Schwert. Damit erhält das Ganze auch eine etwas heitere Note und wir werden daran erinnert, den längst vergangenen heidnisch germanischen Götterkult heute nicht mehr ernst zu nehmen. Thale,
im Januar 2006 Dr. Harald Watzek
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Weltesche mit Eichhörnchen Rattenzahn, dem Zuträger von gegenseitigen gehässigen Bemerkungen eines Drachen an der Wurzel und eines Adlers in der Baumkrone. |
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| Sleipnir
Kurpark 2005 Im
Kurpark unserer Stadt steht Sleipnir, das achtbeinige Pferd Wotans als
eine ausgezeichnet gelungene Kunstschmiedearbeit des Metallgestalters
Holzhauer aus Gernrode. |
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Midgardschlange
Talstation Schwebebahn 2006
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| Drache
Nidhögg
Walter-Rathenau-Straße 2006
Der Drache Nidhögg ist ein Fabelwesen aus der germanischen Mythologie.
Er haust in der Unterwelt bei der Göttin Hel und frisst ständig
an einer Wurzel der Weltesche, die die germanische Welt von der Unterwelt
über das Menschenreich (Midgard) bis in den Götterhimmel zusammenhält. |
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Heimdall
Zur
feierlichen Einweihung am 26. April 2007des Schutzgottes Heimdall waren
neben Patricia Werner als Vertreterin der Ostdeutschen Sparkassenstiftung
auch Thales Bürgermeister Thomas Balcerowski, Dr. Harald Watzek
als geistiger Vater des Mythenwegs, der Chef der Kreissparkasse Quedlinburg,
Dr. Klaus Köhler, und natürlich der Künstler Wolfgang
Roßdeutscher, sowie zahlreiche Gäste anwesend. Bevor jedoch
der Wächter der Feuerbrücke seinen Dienst an der Ecke Poststraße
/ Bahnhofstraße aufnehmen konnte, wurden im Rathaus die Weichen
für die Weiterführung des Mythenwegs gestellt. Frau Werner
nutzte die Feierstunde, um Herrn Watzek einen Fördermittelbescheid
für die Schaffung der Nornen zu übergeben. Die drei Schicksalsgöttinnen
sollen im nächsten Jahr an der nördlichen Ecke des Kurparks
aufgestellt werden. |
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Dreiteilige
Figurengruppe der Nornen
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Draupnir,
Wotans Zauberring
Karl-Marx-Straße / Parkanlage der DRK Wohnanlage 2008 Schon von alters her galten goldene und silberne mit funkelnden Edelsteinen besetzte Ringe als Symbole für Macht, Reichtum und Ruhm. Und so besaß natürlich auch Wotan ein solch kostbares Exemplar. Draupnir, der Tropfende, hatte aber im Gegensatz zu normalen irdischen Ringen magische Eigenschaften. Jeweils nach neun Nächten tropften aus ihm stets acht weitere wertvolle Schmuckstücke heraus und begründeten so den Reichtum und damit die Macht des germanischen Götterkönigs über die Nordische Welt. In der der Karl-Marx-Straße zugewandten Anlage der DRK kann das von einem kleinen Wasserlauf umspülte und aus Spendenmitteln Thalenser Bürger finanzierte Kunstwerk betrachtet werden. |
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„Walpurgis“
und „Götterdämmerung“
Geschäftshaus - Vater Optik - Poststraße 2006 Das
sind die Namen der beiden Wandgemälde an der Seitenfassade des Hauses
„Vater Optik“ in der Poststraße. Ein Hallenser Maler
hat im Auftrage des Eigentümers phantasiereich Themen aus der germanischen
Mythologie mit Geschehnissen aus Geschichte und Sagenwelt des ausgehenden
Mittelalters bildkünstlerisch miteinander verwoben. Am Anfang der
Bildkomposition zerbeißt der Neiddrache Nidhögg eine Wurzel
der Weltesche und verursacht damit das Absterben dieses die germanische
Welt zusammenhaltenden Baumes. Er befindet sich in passender Gesellschaft
zu anderen Dämonen sowie einigem grauenvollem Gewürm wie der
Midgardschlange. Hexen, Zwerge, Teufel, die Raben Wotans, einige Götter
, die drei Nornen, versteinerte Riesen und viele weitere Fabelwesen kann
der aufmerksame Betrachter in der in kräftigen Farben und teilweise
auch deftig gemalten Szenerie erkennen. |
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Hessi
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Bergmönch Bergmönche sind nahe Verwandte der in der germanischen Mythologie zahlreich vorkommenden Zwerge. Geschichten über sie sind besonders in den ehemaligen Bergbauregionen des Harzes verbreitet. Arme Bergleute führen sie zu reichen Erzgängen. Kaltherzige Steiger werden dagegen übel abgestraft. Der Bergmönch ist mit Kutte, Gugel (Kapuze) und dem Cingulum (um die Hüfte geschlungener Strick) bekleidet. Wie ein Bergmann benutzt er Eisen und Schlägel als Werkzeuge. Mit dem gewählten Standort der Bronzeskulptur an der Ecke Parkstraße/Bahnhofstraße wird auch an die Jahrhunderte alte Tradition der Eisen- und Stahlerzeugung in Thale erinnert. |
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Der
Wasserriese Ägir
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